Frau in Rot

Eine erotische Short-Story von Hans Sanft.

Ich hatte heute viel Zeit. Meine Arbeit lag hinter mir und ich konnte endlich mal wieder in der Stadt herumstreunen. Einkäufe erledigen und mir schöne Menschen ansehen... Genießen, sich wohl fühlen.
Ich setzte mich In ein Straßencafé, bestellte eine Tasse Kaffee und las in der Zeitung. Nur, dass dies nicht einfach ist, wenn das Leben um mich herum tobt. Sicher, abschalten kann ich schon bei solch einem Trubel, doch ist in mir auch ein großes Stück Neugier, dass mich nicht lange bei der Zeitung verweilen ließ. Menschen, speziell des weiblichen Geschlechts sind einfach zu interessant um sie wegen ein paar gedruckter Zeilen zu übersehen.
Der Tag war noch relativ jung, die Sonne schien herrlich, also beschloss ich, meinen Bummel am einem anderen Ort fortzusetzen. Auf dem Weg zur U-Bahn war ein babylonisches Wirrwarr unterwegs. Kinder, Alte, Männer mit kräftigen Oberkörpern und solche, die eher dem Bierkonsum zugeneigt zu sein schienen als dem Sport. Frauen, die ihre Erotik nur mühsam unter Kleidungsstücken verbergen konnten und es z.T. auch nicht wollten und solche, die sich züchtig und trotz des Wetters zugeknöpft präsentierten.
Trotz der großen Konkurrenz fiel sie mir jedoch sogleich auf. Ich sah sie von weitem, wir hatten den gleichen Weg, sie strebte anscheinend ebenfalls dem U-Bahn-Eingang entgegen. Sie hatte eine nette Figur, hübsche Beine, dunkle, nicht allzu lange Haare. Sie trug hochhackige Schuhe, die sie, obwohl sie nicht direkt klein war, um einiges größer erscheinen ließen. Was mir an ihr auffiel, konnte ich gar nicht so genau bestimmen, das weiße, lockere T-Shirt, der rote, kurze Rock? Nichts an ihr war direkt außergewöhnlich. Ihre Brüste schienen nicht klein zu sein, das konnte ich von hinten sehen. Ihr Po war schön geformt, rund, wie er meiner Meinung nach sein sollte.
Der rote Rock floss weich um ihre Hüften und umschmiegte diesen - wahrscheinlich - hübschen Po. Doch - irgendetwas fehlte. Es waren keine Ränder eines Slips erkennbar, was eigentlich immer, auch bei Strings, der Fall war. Sollte sie...? Meine Phantasie fing an, sich selbständig zu machen. Ich wollte es genauer wissen. An einem Kiosk hielt sie an, kaufte eine Zeitung, bezahlte und drehte sich kurz zu mir um. Da ich immer noch wie gebannt auf die Rundungen ihrer Pobacken sah, errötete ich augenblicklich. Sie jedoch lächelte, sah kurz an sich herunter, als ob sie fragen wollte, ob es mir auch gefalle. Dann drehte sie sich um und ging weiter, mit mir als inzwischen treuem Begleiter, immer ein paar Schritte zurück, um dieses Mysterium genauer erkunden zu können.

In der U-Bahn herrschte, wie stets zu dieser Tageszeit, ein starkes Treiben. Ich fürchtete schon, SIE aus den Augen zu verlieren. Glücklicherweise hielt sie nicht weit von mir entfernt an und wartete auf den Zug. Ich nahm meinen Mut zusammen und kam näher, so dass ich den Duft ihres Parfums wahrnehmen konnte. War da nicht auch etwas anderes, was nicht dem Parfum zuzuordnen war? Nein, sicher nicht, meine inzwischen zu Hochform aufgelaufene erotische Phantasie ging da wohl mit mir durch.
Der Zug kam. SIE stieg ein, ich dicht hinter ihr. Da hinter uns noch eine Gruppe Touristen Einlass begehrten wurde es in unserem Abteil schnell eng, sehr eng. Ich konnte es nicht vermeiden, an sie herangedrückt zu werden - hätte ich es zu vermeiden versucht? Meine rechte Hand lag nun an dem von mir so begehrten Körperteil, durfte aber nicht das, was nötig gewesen wäre, um meine Frage endgültig zu klären.
An der nächsten Station wurde es etwas leerer, ich schob mich an ihr vorbei in den hinteren Winkel des Abteils, immer noch in ihrer Nähe. Alles andere wäre doch zu auffällig gewesen. Nun begann ich, mich damit abzufinden, dass ich dieses Geheimnis wohl nicht würde klären können.

« Die blaue Eifersucht

Es war auch so erregend genug, und für spätere einsame intime Stunden hatte ich genügend Anreize erhalten. Bahnhof Zoo. Der Zug füllte sich erneut, als ob ein Staudamm seine Schleusen geöffnet hätte. Diesmal musste SIE mir näher kommen. Meine Hände hatte ich zufällig in Höhe ihres Pos, so dass ich mein Ziel wieder "greifbar" vor mir hatte. Ihr Po streifte meine Lederjeans, ihr konnte nicht verborgen bleiben, was sich dort inzwischen tat. Sie drehte sich etwas zu mir und streifte mich mit einem Lächeln. Diesmal errötete ich nicht. Ich beschloss dieses Lächeln als Bestätigung anzusehen. Meine Hände schoben sich etwas vor und umfassten leicht ihre Pobacken. Jetzt musste sie sich umdrehen und etwas unternehmen, mir eine Ohrfeige hauen oder mich anderweitig bloßstellen. Nichts. Sollte sie...? Meine Hände streichelten das Objekt meiner Begierde, sie tat nichts. Wir standen am Ende des Wagens, also konnte niemand sehen, welche abenteuerlichen Pfade meine Hände gingen. Ich fühlte immer noch keinen Slip. Eine Hand auf der einen Pobacke schob ich die andere langsam an ihrem Po herab, bis zum Saum des weichen Stoffes, der noch alles verhüllte.
Am Ende des Rockes angelangt, drehte sie plötzlich ihren Kopf. Kam jetzt die - erwartete - Abfuhr? Ein unhörbares Wort wurde von ihren rot geschminkten Lippen geformt: " JA !". Ich versank fast im Boden vor Glück. Ich schob meine Hand unter ihren Rock und strich am Inneren ihres Schenkels entlang nach oben. Ihre feinen Nackenhaare stellten sich auf, ihr Atem, obwohl gut unter Kontrolle, wurde schwerer. Meine Finger fühlten eine feuchte Spur an ihrem Oberschenkel, sie folgten ihr. Ihre Muskeln spannten sich fühlbar an, als ich am Ende ihres Oberschenkels angelangt war, ich konnte bereits das Kitzeln einzelner Haare wahrnehmen.
Ich nahm meinen Mut zusammen und umfasste ihr Geschlecht mit der ganzen Hand. Kein Stoff, nur sagenhaft weiche, feuchte Haut! Ich war froh dass ich hinter ihr stand und mich nicht der Öffentlichkeit präsentieren musste, es wäre sicher kein jugendfreier Anblick mehr gewesen. Meine Erregtheit war so groß geworden, dass ich hoffte, dass alles nur ein Traum wäre. Ich fürchtete auf der Stelle zu kommen. Trotzdem ließ ich meine Finger weiterwandern. Mein Mittelfinger erreichte ihre steife, sehr große Klitoris. SIE stöhnte fast unmerklich auf. Langsam sah ich in Gedanken eine größere Gruppe Ordnungshüter auf uns zukommen... Aber niemand schien etwas zu bemerken, oder zumindest schien es niemanden zu stören. Mein Finger rieb ihre Klitoris, während mein Daumen ihre Pforte suchte und auch fand. Sie war so nass, dass mein Daumen förmlich in sie hineinrutschte. Jetzt war es für sie auch nicht länger möglich, ihre Gelassenheit zu behalten. Ihr Becken drängte meiner Hand entgegen, kreisend erzeugte es ihrer Besitzerin Wohlgefühle, die ich nur erahnen konnte. Mit den anderen Fingern streichelte ich ihre wunderbar großen Schamlippen, den Mittelfinger immer noch auf ihrer Klitoris.
Eine Kurve ließ uns ins Schwanken kommen, was ihre Lust aber nur zu steigern schien. Ich schob einen weiteren Finger in ihre feuchte und sagenhaft weite Muschi. SIE ging daraufhin leicht in die Knie, setzte sich nahezu auf meine Hand. Ich wünschte, ein anderer meiner Körperteil wäre jetzt unter ihrem nassen Geschlecht begraben...
Abermals stöhnte sie leise auf, ich merkte, dass SIE kam. Meine Finger drängten stärker in sie, mein Mittelfinger rieb kreisend ihre Klitoris, ich bemerkte bereits ein Zucken ihre Muskeln... Da kam sie mit einer Gewalt, die mich umzuwerfen drohte. Sie drückte ihren Po gegen mich und seufzte. Augenblicklich entspannte sie sich.

Der Zug fuhr in den nächsten Bahnhof ein. Mit einer knappen Handbewegung strich sie ihren Rock glatt. Wir hielten. Sie drehte sich zu mir um, gab mir einen kurzen Kuss und verschwand aus meinem Abteil.
Ich habe sie nie wiedergesehen.

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